[Rezension] Melissa Keil - Life In Outer Space

captain cow | Freitag, 11. April 2014 | / / / |
Contemporary YA - goodreads
eBook, 316 Seiten; Hardie Grant Books
Sam Kinnison is a geek, and he’s totally fine with that. He has his horror movies, his nerdy friends, World of Warcraft – and until Princess Leia turns up in his bedroom, worry about girls he won't. Then Camilla Carter arrives on the scene. She’s beautiful, friendly and completely irrelevant to his plan. Sam is determined to ignore her, except that Camilla has a plan of her own – and he seems to be a part of it! Sam believes that everything he needs to know he can learn from the movies. But perhaps he’s been watching the wrong ones.
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Ihr dürftet ja mittlerweile mitbekommen haben, dass ich Contemporary YA total gern mag. „Life in Outer Space“ hat mal wieder demonstriert, warum das Genre so toll ist. Schauplatz Australien: Aus der Perspektive des 16-jährigen Sam erhaschen wir einen Blick auf Rangordnungen in der High School, Eheprobleme der Eltern, nervige aber doch liebenswerte Freunde, Horrorfilme des alten Hollywoods und auf die Probleme, denen sich ein Nerd tagtäglich stellen muss. Außerdem mit von der Partie: Camilla, die Neue, die sich für keine Clique so richtig entscheiden will und die ganze Rangordnung damit durcheinander wirft. Als erstes konnte mich an diesem Buch der Schreibstil für sich gewinnen, der eine grandiose Mischung aus Sarkasmus, Klugscheißerei, Filmreferenzen und viel Humor aufweist:
„I feel like I’m watching my parents succumb to the slow infestation by a zombie virus, and I’m the loser from any one of a dozen movies, staring at them with his mouth open as they start to bleed from the eyeballs.“
Dann ist da Sam, mit dem ich mich selber am liebsten angefreundet hätte. An die Hand nehmen und ihm ein bisschen die Welt erklären wäre auch eine gute Idee, obwohl man in dem Buch ganz wunderbar beobachten kann, wie er immer mehr Dinge erkennt, manches vergeigt und dann doch wieder aufsteht und Stück für Stück ein bisschen reifer wird.

Und zu guter Letzt seine Freunde, die alle ein bisschen eigen sind, mit denen es aber vor allem so geniale Dialoge gibt, dass ich manchmal begeistert in die Hände klatschen wollte. Also nichts wie los, beschafft euch dieses Buch irgendwie und genießt diese saftige Portion Nerdiness, so wie ich, mit einem dümmlichen Lächeln auf den Lippen und ein bisschen Quietscherei. Ihr werdet es nicht bereuen.

Kommentare:

  1. Dass ich dich zu diesem Buch wirklich so lange überreden musste... ;)

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    1. Aurora hat dir dann ja zum Glück geholfen :D

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