[About Books] Die Sache mit den Hörbüchern

grass-harp | Donnerstag, 17. April 2014 | / |

Mit Harry Potter begann es, als ich noch ganz klein war: Als ich noch nicht gut lesen konnte und meine Eltern mir nicht noch einmal die bis zu dem Zeitpunkt erschienenen Teile von Harry Potter vorlesen wollten, bekamen mein Bruder und ich die Hörbücher geschenkt. Damals noch auf Kassette. Fortan wurde auf langen Autofahrten, wenn ich krank war oder abends im Bett Rufus Becks Stimme gelauscht. Ab und zu waren dann auch mal andere Vorleser mit anderen Büchern an der Reihe (Harry Rowohlt zum Beispiel mit A.A. Milnes „Pu, der Bär“). Und dann? Kam lange Zeit nichts.

Erst auf einem 12-stündigen Flug nach Brasilien entdeckte ich die Hörbücher wieder für mich – zum Lesen ist man da einfach zu unkonzentriert, Geschichten anhören funktioniert aber ganz wunderbar. Seitdem lauschte ich einigen Bänden der Sookie Stackhouse Reihe, „Clockwork Prince“ von Cassandra Clare (mit Ed Westwick und seiner göttlichen Stimme als Erzähler), Teilen der „Series of Unfortunate Events“ von Lemony Snicket (Ohrwürmer vorprogrammiert!), den Känguru-Chroniken und mal wieder Harry Potter. Momentan höre ich, wie oben zu sehen, „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel, welches auch als Buch im Regal vorhanden ist, mich aber nie über die ersten paar Seiten reizen konnte.

Auch wenn ich bei weitem nicht so häufig Hörbuch höre wie viele andere, sind mir doch ein paar Sachen über die Hörbücher hinweg aufgefallen:
  1. Hörbücher mit rasanten Szenen, in denen Details zählen, sind nichts für mich – es sei denn, ich kenne die Geschichte schon. Meistens höre ich unterwegs Hörbücher, beim Spazierengehen oder Joggen oder zum Einschlafen – parallel bin ich oft mit etwas anderem beschäftigt, selbst wenn es nur nach rechts und links gucken an der Straße ist. Ein paar Sachen verpasst man da aber doch und es nervt immer ein bisschen, wenn man Teile doppelt hören muss und sich halb langweilt, weil man es schon kennt, und halb auf wichtige Details wartet. Oder wenn Sachen plötzlich total unschlüssig werden, nur weil man den Knackpunkt verpasst hat.
  2. Fürchterlich dramatische Geschichten, die man in Buchform schon längst an die Wand geworfen hätte, hört man bei guten Sprechern trotzdem weiter. Paradebeispiel: „Clockwork Prince“, das mich irgendwann nur noch genervt hat. Aber auf Ed Westwicks Stimme wollte ich trotzdem nicht verzichten. Schade, dass er den dritten Teil nicht mehr liest.
  3. Geschichten mit langen Monologen und Rückblicken funktionieren als Hörbücher besser, für mich zumindest. Bei „Schiffbruch mit Tiger“ bin ich, wie gesagt, nie über die ersten paar Seiten hinweg gekommen. Mir war das zu viel Einführung und Rückblick und Blabla dafür, dass ich die Figuren noch überhaupt nicht kenne. Mag sein, dass das Hörbuch gekürzt ist – aber wenn ich es mir anhöre, ist es nicht mehr so schlimm. Als würde einem der Gegenüber eine lange Geschichte erzählen und eben ein bisschen weiter ausholen und man gewöhnt sich dabei schon mal an die Stimme und die Eigenheiten dieser Person. Einfach toll.
  4. Wenn ich in ein Hörbuch vertieft bin, bin ich viel motivierter zu backen oder zu kochen. Einfach weil man in der Zeit total gut immer und immer weiterhören kann.
  5. Für Hörbücher brauche ich ungefähr das zehnfache an Zeit wie für Bücher. Einerseits weil ich schneller lese, andererseits aber auch, weil ich für 2-3 Minuten nicht einfach mal weiterhöre. Wenn ich allerdings in der Bahn sitze, dann ziehe ich für die kurze Zeit schon gerne mal mein Buch heraus.
  6. Am Fenster sitzen, Hörbuch hören und den fallenden Tropfen zugucken ist eine wunderbar entspannende Beschäftigung an grauen Regentagen.

Und wie sieht es bei euch aus? Hört ihr gerne Hörbücher oder schlaft ihr dabei immer ein (so ging es mir früher viel zu oft)? Gibt es irgendwelche Bücher, die sich für euch zum Hören ganz besonders gut eignen?

Kommentare:

  1. Ich und die Hörbucher... Das ist ein ganz besonderes Thema.
    In Büchern verschwinde ich immer regelrecht, bei Hörbüchern verpasse ich immer wahnsinnig viel. Jedenfalls fühlt es sich so an. Deswegen befinden sich in meiner Wohnung auch nur 5 Hörbücher, von denen ich bisher keines ganz angehört habe. Im Moment versuche ich es aber wieder mal... und zwar mit "Das Orchideenhaus" von Lucinda Riley. Eigentlich eine lustige Geschichte, wie ich zu diesem Hörbuch gekommen bin. Es liegt nämlich nur daran, dass ich mich weigere das Buch zu lesen ;-) Während der ersten 14 Tracks hatte ich auch wieder meine typischen Schwierigkeiten... Ich bin mal gespannt, was ich am Ende des Hörbuchs für einen Eindruck habe. Leider befürchte ich, dass es nur wirres Zeug gewesen sein wird. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf,
    Nummer 6 werde ich beim nächsten Regenguss ausprobieren ;-)

    LG aus dem Lesetagebuch,
    Chrissy

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    1. Na dann hoffe ich mal, dass dich das Hörbuch doch noch weiter reizen kann :D Wann hörst du denn immer so? Ich hab mir das dann zu Hause eben beim Kochen und Aufräumen und Putzen angewöhnt, wenn einem halt sonst irgendwie langweilig wäre, wenn man nicht noch so eine zusätzliche Beschäftigung hat. Vielleicht hilft dir das?

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  2. Oh man, du sprichst mir teilweise sehr aus der Seele. Ich finde Hörbücher sehr sehr schlimm und schlafe immer dabei ein. Die lesen mir immer zu langsam und irgendwie finde ich nie die Zeit, mir die Zeit zu nehmen um Hörbücher zu hören. :D leider fahre bzw Reise ich nicht so viel, dass es sich lohnen würde ein Hörbuch einzulegen. Aber wenn du gerade sagst, ed westwicks stummer liest clockwork Prince muss ich das wohl mal anhören. Die Stimme ist wirklich göttlich ;) und ich mag cassandra clare deshalb ist es gut ;) mal schauen , aber gut wenn man mal einen Tipp bekommt über gute Hörbücher ;D
    Liebste Grüße Cörnchen

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    1. Hmm, vielleicht wär das für dich dann aber auch was, wenn man irgendwie kocht oder putzt oder aufräumt? Da kann man ja schlecht bei einschlafen :D Also so habe ich es mir zumindest angewöhnt, um mich bei so langweiligen Sachen ein bisschen munter zu halten.
      Ja, bei Clockwork Prince ist das echt klasse. Leider wird das auch von einer anderen Erzählerin noch gelesen (also die beiden wechseln sich immer ab) und manche Abschnitte muss man dann einfach aushalten :]

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  3. Hm, ich konnte ganz lange gar nichts mit Hörbüchern anfangen. Einfach nur dasitzen und zuhören ist nichts für mich, selbst wenn ich krank bin, da lese ich einfach lieber oder schaue einen Film, und wenn ich dann mal nebenher was mache, selbst wenn es nur putzen oder kochen ist, dann konzentriere ich mich einfach nicht auf das, was ich höre und verpasse damit alles wichtige. Seit ich aber von zuhause ausgezogen bin und immer gut vier Stunden mit dem Auto nach Hause fahre, habe ich Hörbücher doch für mich entdeckt. Musik hören ist ja schön und gut, aber vier Stunden Radio geht einfach nicht, dafür wiederholt sich zu viel. Und so viele CDs, dass ich da angemessen abwechseln könnte habe ich auch nicht. Daher Hörbücher. Das ist beim Autofahren einfach klasse, gerade auf der Autobahn. Da muss man sich nur auf die Geschwindigkeit und ein paar Blinker konzentrieren und ansonsten hat man die Geschichte, die einem echt die Fahrt verkürzt. Wenn ich Mitfahrer habe, verzichte ich natürlich drauf, aber meistens betrifft das dann auch nur einen Teil der Strecke.
    Die Känguruh-Chroniken, Manifest und Offenbarung haben mich dabei schon sehr amüsiert. Als Buch wären die auch nichts, das ist ja wirklich zum Hören gemacht. Man stelle sich vor, man müsse sich die Stimme des Känguruhs selbst denken....Nicht lustig.
    Ansonsten habe ich noch ein Buch von Andreas Eschbach und ein Fantasybuch, sowie die Stadt der Träumenden Bücher. Hier habe ich gemerkt, dass ich so detailreiche GEschichten wie die von Walter Moers als Hörbuch einfach lieber mag, weil ich mich mehr darauf konzentrieren kann wie schön das doch alles klingt und was für eine tolle Sprache er verwendet, während ich Eschbachs Buch Eine Billion Dollar zwar gut fand, es aber genauso auch als Buch hätte lesen können. Das Fantasybuch habe ich noch nicht angehört....
    Meine Mama hat immer Comedy angehört auf längeren Fahrten. Dann aber immer nur etwa eine Stunde lang und dann wurde wieder auf Radio umgeschaltet, weil es einfach zu nervig wurde. Das fand ich auch okay. Und man stelle sich mal die Gesichter von Passanten vor, wenn man in der Stadt an einer Ampel hält, alleine im Auto sitzt und einfach mal laut loslacht, weil gerade etwas lustiges im Radio kam. Da habe ich auch schon ein paar merkwürdige Blicke abbekommen und es amüsiert mich immer wieder!
    Liebe Grüße,
    Shira

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    1. Ah, stimmt, da ist es auch total gut. Fahre nicht besonders oft Auto, aber als Beifahrer habe ich es auch immer gerne, wenn im Radio nicht jemand Unsinn quatscht, sondern man was interessantes zu hören bekommt :D Aber cool, dass du so zu den Hörbüchern gefunden hast.
      Die Känguru-Sachen habe ich sogar auch als Bücher gelesen, fand das trotzdem ziemlich witzig. Aber das stimmt schon, die Vertonung macht das ganze noch mal toller, besonders auch die Stimme des Kängurus usw.
      Da sagst du was; "Die Stadt der träumenden Bücher" könnte ich mir auch mal anhören! Hab das noch im Regal stehen und hatte da bisher immer ein ähnliches Problem wie bei "Schiffbruch mit Tiger", weil es mich irgendwie nicht so fesseln konnte. Aber dann probier ich das als Hörbuch mal aus, vielen Dank für den Tipp :D
      Haha, das ist doch witzig xD Ich hab auch mal das Känguru in der S-Bahn gehört und musste alle paar Minuten in mich hineinkichern, zur Freude der restlichen Mitfahrer :D So richtig lange am Stück anhören könnte ich mir Comedy aber auch nicht. Irgendwie ist das ja auch nicht so ruhig-erzählerisch, sondern immer ein bisschen unruhiger und irgendwie anders.
      Vielen Dank übrigens für deinen ausführlichen Hörbuchbericht :D Finde es total interessant, wie andere dazu gefunden/nicht gefunden haben.

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  4. Ha, weißt du was ein perfektes Hörbuch für deinen Brasilienflug gewesen wäre? Isola! Das fängt doch auch so an, dass die Protagonistin im Flugzeug genau dahin sitzt :D Was hast du denn stattdessen gehört?

    Inzwischen achte ich bei meiner Hörbuchwahl meistens etwas genauer darauf, was für ein Buch es ist (von Interesse und Sprecher mal ganz abgesehen). Ich höre z.B. keine Bücher, bei denen ich mir sicher bin, dass ich sie sehr mögen werde, weil ich da Angst hab das Buch nicht mit kompletter Aufmerksamkeit aufnehmen zu können. Auch Fantasybücher mach ich seltener bzw. nur wenn ich mich in der Welt schon auskenne, weil es da ja oft so viel zu erklären gibt und da verpasst man einfach viel, wenn man nicht richtig zuhört.
    So Entertainment-Drama-Bücher sind zum Hören echt super geeignet. Ich glaub deshalb hat mir auch Kirschroter Sommer so gut gefallen. Da muss man nicht ständig hinhören, kommt trotzdem mit und wird gut unterhalten während man was anderes macht.
    Und das mit zähen, langen Stellen geht mir auch so. Ich glaube wenn ich sowas lese, quäle ich mich da mehr durch, weil ich wirklich versuche es zu lesen und aufzunehmen. Wenn ich Hörbuch höre und 3 Minuten mal nicht richtig aufpasse, denke ich mir meist "ach was soll's" (solange ich nicht komplett den Faden verloren habe) und schwuppdiwupp sind die langatmigen Parts vorbei ;D

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    1. Jaaa stimmt :D Blöderweise hatte ich das ungefähr zwei Monate vor Abflug gelesen. Ich hab "Caravan" von Marina Lewicka gehört. Das hab ich mal als Hörbuch geschenkt bekommen und das war glücklicherweise noch auf dem mp3 Player drauf. Hatte vor dem Flug gar nicht damit gerechnet/darüber nachgedacht, dass so ein Hörbuch ganz praktisch sein könnte und hab dann einfach auf das zurückgegriffen, was da war :D

      Ja, das stimmt, in solche Welten kann man irgendwie besser abtauchen, wenn man sich selber für die Worte Zeit nehmen kann und aufmerksam bleibt dabei.
      Du sagst es! :D Ganz cool, was man da so beim Hören wegschnabuliert, obwohl es einen beim Lesen total nerven würde.
      Wie ist das eigentlich bei gekürzten Sachen? Die vermeidest du eigentlich auch soweit es geht oder?

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    2. Ja, gekürzt vermeide ich soweit es geht, aber manchmal hab ich so Lust auf ein Hörbuch, dass ich es ignoriere... wenn ich es dann richtig gut finde, ärgere ich mich aber... wenn es allerdings was ist, was ich nur so hören möchte und woran mir nicht so viel liegt, dann nehme ich auch mal gekürzt in Kauf (hätte z.B. nichts dagegen gehabt Kirschroter Sommer gekürzt zu hören ;D).

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  5. Ich habe noch nie ein Hörbuch gehört, weil ich nie wusste, wozu... Einfach daliegen und zuhören erschien mir zu langweilig und nebenbei was machen, dachte ich, könnte gefährlich werden, weil man dann eventuell nicht mehr richtig zuhört.
    In letzter Zeit jedoch habe ich (nach all der positiven Resonanz zu Hörbüchern) Lust, selbst einmal ein Hörbuch auszuprobieren. :)

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    1. Ich finde, es kommt ein bisschen drauf an, was man nebenher macht. Wenn es so stumpfe Beschäftigungen sind, die gemacht werden müssen und Zeit fressen aber geistig überhaupt nicht anstrengend sind, dann funktioniert das mit Hörbuch hören ganz gut, da werde ich auch kaum abgelenkt. Kann aber natürlich bei jedem anders sein :D Ich kann's dir aber nur empfehlen, es mal auszuprobieren. Manche Bücher werden durch gute Sprecher echt noch mal aufgewertet und irgendwie bekommt man auch sprachlich teilweise ganz andere Sachen mit.

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  6. Mir geht es auch so, dass ich öfter mal was verpasse, weil ich gerade mit den Gedanken abschweife, eine Anzeige lese oder sonstiges XD Aber ich spule nicht zurück - bei Kassetten ging das ja ganz einfach, aber bei dem winzigen Regler auf dem Handy nicht direkt eine halbe Stunde zurück zu schieben ist ja fast schon ne Meisterleistung. Nee, da finde ich mich lieber damit ab, etwas nicht mitbekommen zu haben.

    Ich höre auch noch nicht lange Hörbücher, früher konnte ich nie was damit anfangen, abgesehen von den obligatorischen Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg (und später Sailor Moon) Kassetten für ne halbe Stunde im Bett :) Aber inzwischen gefällts mir, wenn ich beim Laufen oder spülen oder bügeln oder oder oder was hören kann.

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    1. Mitm Handy ist das echt bescheuert. Auf meinem mp3-Player kann man glücklicherweise einfach die "zurück"-Taste gedrückt halten und dann spult er zurück :D

      Was hörst du denn mittlerweile ganz gerne? Alles, was dir so in die Hände kommt und dich inhaltlich interessiert oder hast du da auch ein paar besondere Hörbuchvorlieben?

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    2. Ich hab noch einige "Altlasten" aus dem Outlet hier, z. B. den zweiten Teil von Numbers und einige Das Tal Bände. Bei den Erwachsenenbüchern scheine ich momentan in Richtung Contemporary zu tendieren, da habe ich Das Rosie-Projekt und Hundert Namen gehört und seit einem Monat gibt es Der Distelfink auf die Ohren. 33 Std und ich habe erst knapp die Hälfte geschafft ^^" Danach wollte ich mir Phantasmen laden, aber mal schauen. Ich bin mal gespannt, ob ich nach einer Weile einen Lieblingssprecher finde, von dem ich mir alles anhören kann. Das fänd ich toll.

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    3. Ah, Miss Bookiverse hat erzählt, dass der zweite Teil von Numbers ziemlich cool gelesen sein soll :D Viel Spaß dann damit! Und Distelfink ist ja auch so schon ein Ziegelstein x)
      Darauf warte ich auch noch ein bisschen, also einen Lieblingssprecher zu finden :D

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    4. Numbers hab ich schon gehört, war gut ^^ Den dritten Teil hab ich allerdings wieder in gedruckter Form, bis ich den mal lese...

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  7. Das letzte Hörbuch, das ich gehört habe war Illuminati - und das auch nur, weil ich eine Woche lang krank war und sich das so ausgedrückt hat, dass ich überhaupt nicht schlafen konnte aber viel zu matt war, um irgendwas anderes zu tun als nur dazuliegen. Das ist allerdings auch schon wieder mindestens 5 Jahre her.

    Hörbücher sind irgendwie nichts für mich. Ich kann mich da nicht wirklich drauf einlassen, weil meine Gedanken immer abschweifen. Ich hatte schon immer eine ausgesprochen blühende Fantasie und habe mir deshalb auf Autofahrten etc. meine eigenen Geschichten ausgedacht bzw. mich in Bücher und ihre Welten hereingedacht oder habe die Geschichten weiterentwickelt (das ging z.B. ganz wunderbar mit Harry Potter). Das mache ich auch heute immer noch - wenn ich also im Zug sitze, koche, aufräme, usw. tauche ich in irgendeine Welt ein und verbringe mir dort meine Zeit, während ich im Hintergrund Musik höre. Ich bin also quasi mehr oder weniger ununterbrochen dabei, mir Fanfictions auszudenken, ohne die jemals auf Papier zu bringen. Ich denke, dass mein gutes Gespür für Geheimnisse und Plottwists auch gerade daher kommt, dass ich mich schon immer so intensiv mit Geschichten und Welten auseinandersetze.

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    1. Oh Gott, Illuminati fand ich total schrecklich, das habe ich auch mal gehört xD Kann aber auch daran liegen, dass ich Dan Brown allgemein eher... weniger mag.

      Ah, das ist auch toll, das mache ich auch manchmal ganz gerne, bzw. hab ich früher noch lieber gemacht. Das macht echt Spaß und beschäftigt einen auch ganz gut. Muss aber sagen, dass es mich in manchen Situationen auch total beruhigt, einfach einer schönen Stimme zuzuhören, die einem entspannt eine Geschichte erzählt. Aber da geht's ja jedem anders. Bei Plottwists hilft einem sowas wirklich, beziehungsweise auch allgemein bei Spannungsbögen und Handlungsverläufen.

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    2. Jaaa, also freiwillig hätte ich mir das jetzt auch nicht ausgesucht, nur blieb mir keine andere Wahl, da das das einzige war, dass mir meine Mum aus der Bücherei mitgebracht hatte. Es ist einfach nicht wirklich mein Genre, aber man konnte es sich schon anhören.

      Ich mach das schon so lange und intensiv, dass ich gar nicht anders kann. Da hilft dann auch keine fremde Stimme im Ohr ;) .

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