[About Books] Die Sache mit den Kurzgeschichten

grass-harp | Mittwoch, 15. Januar 2014 | / |
Zwei Bücher, etwa das gleiche Format, etwa gleich dick. Für das eine brauche ich 3 Tage - das andere ist nach fast 2 Jahren gerade einmal zur Hälfte durchgelesen. Wie kann das passieren?
"Pretty Monsters" von Kelly Link bekam ich vor einiger Zeit geschenkt. Die Aufmachung ist klasse, der Inhalt klingt gut. "Tall tales to keep you up all night", verspricht der Buchrücken. Illustrationen schmücken das Buch. Tolle Voraussetzungen also, das Buch zu verschlingen und zu lieben.

Aber warum funktioniert das nicht so einfach?

Es ist eine Anthologie. Und so cool ich Kurzgeschichten finden möchte, irgendwie tue ich mich verdammt schwer mit ihnen. Dabei schreibt Kelly Link toll (und die meisten anderen Autoren, deren Kurzgeschichten ich bisher gelesen habe, auch). Ihre Geschichten sind unvorhersehbar, bunt zusammengewürfelt aus gruseligen und nerdig-coolen Elementen. Sie bauen eine tolle Atmosphäre auf, drehen sich um ungewöhnliche und interessante Figuren und machen richtig Spaß. Aber trotzdem... Grrm.

Die Sache ist, dass ich auch bei Romanen meistens etwa 50 Seiten brauche, um überhaupt hineinzufinden. Bei 300-Seiten-Büchern verbringe ich mit den ersten 100 Seiten oftmals genauso viel Zeit wie mit den restlichen. Die Figuren kennenzulernen, entdecken worum es in der Geschichte geht - all das macht Spaß, aber meistens muss ich mich echt ein bisschen bemühen, u mmich darauf einzulassen. Bei Kurzgeschichten ist das noch schwieriger, weil nach der Zeit die Geschichte meist schon vorbei ist und es oftmals passiert, dass ich das Gefühl habe, noch gar nicht richtig angekommen zu sein.

So viel "Mühe" in eine Kurzgeschichte reinzustecken lohnt sich für mich also selten, wenn ich danach das Gefühl habe, ich hänge ohnehin nur in der Luft. Komischerweise ist das mit gezeichneten Kurzgeschichten nicht so, da fällt es mir nämlich ganz leicht, einzutauchen. Vielleicht muss ich eben auch einfach mein Leseverhalten bei Kurzgeschichten etwas trainieren. Im Grunde genommen finde ich die nämlich gar nicht schlecht, weil sie gut als Happen zwischen den Büchern funktionieren und ganz andere Arten von Geschichten erzählen können.

Wie geht es euch mit Kurzgeschichten - jetzt mal abgesehen von den Zusatzgeschichten, die es mittlerweile zu vielen Büchern und Reihen gibt? Tut ihr euch da genauso schwer wie ich? Anthologien - yay oder nay?

Kommentare:

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    1. Haha, da scheinst du bisher eine der wenigen hier zu sein. Irgendwelche ganz besonderen Empfehlungen?

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  2. Interessant was du beobachtest. Mir geht es auch meistens so, wenn ich ein Buch anfange. Es macht fast keinen Spaß die ersten paar Seiten zu lesen und erst mal gar nicht zu wissen wo ich jetzt bin und mit wem und warum (obwohl ich es auch nicht anders haben möchte, vor dem Lesen zu viel über den Inhalt wissen, macht mir auch keinen Spaß). Deshalb finde ich es wichtig bei Kurzgeschichten, dass man ganz schnell reinfinden kann. Da gibt es halt solche und solche.

    Ich finde auch, dass man Kurzgeschichten nicht so hintereinanderweg lesen kann (meistens) sondern verdauen muss. Ist bei Romanen ja auch so (bei mir zumindest). Für Zwischendurch finde ich sie aber super, oder für kürzere Bahnfahrten.

    Das Buch hat auch innen Illustrationen? Zeigen! :0 Du machst mich ganz hibbelig auf Pretty Monsters xD

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    1. Jaa, ich finde es auch nicht gut, wenn man vorher schon mehr weiß, aber richtig oft ist der Einstieg trotzdem schwer. Natürlich gibt's auch immer Ausnahmen... Fangirl zum Beispiel :D

      Das stimmt, bei manchen tappt man erstmal lange im Dunkeln. Aber ich hab das Gefühl, selbst bei solchen, bei denen der Einstieg objektiv eher einfach sein sollte, fällt es mir ein bisschen schwerer. Im Kopf bin ich vielleicht schon in der Geschichte angekommen, aber von den Gefühlen her noch nicht so richtig.
      Ja, das stimmt, das geht mir bei Kurzgeschichten und Romanen auch so. Mit den kürzeren Bahnfahrten kommt es aber drauf an - da passen bei mir Romane besser, wenn ich Kurzgeschichten so zerstückelt lese, dann finde ich irgendwie nie rein und kann sie kaum genießen. Bei Pretty Monsters gibt's zum Beispiel eine, die mehr als 50 Seiten hat, glaube ich, und die eignet sich überhaupt nicht für eine Bahnfahrt :/

      Jaaah :D Ich zeig das genauer, sobald ich es durchgelesen hab xD

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    2. Ich glaube ich mag auch ganz kurze Kurzgeschichten lieber als so 15 Seiten plus. Deshalb finde ich die Half-Minute Horror Stories Sammlung auch so gut, da geht jede Geschichte nur 1 oder 2 Seiten ^.^

      Oh weh, das dauert ja noch ewig ;P

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    3. ich LIEBE die Half-Minute Horror Stories!!! Deshalb freu ich mich auch so auf The Cabinet of Curiosities, das wird ähnlich *_*

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    4. Oh, sind die auch so kurz im Cabinet? Das wäre ja super *_*

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    5. Jaa, das stimmt, die sind meistens einfacher zu lesen und die lassen sich dann tatsächlich schnell mal einschieben.
      Half-Minute Horror Stories und The Cabinet of Curiosities kenne ich beide gar nicht, muss ich mir mal angucken :D

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    6. Hab bisher nur vier von den Geschichten gelesen,mehr gabs in dem Reziexemplar nicht, aber die waren auch recht kurz und es gibt tolle Illustrationen dazu.

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  3. Ich war noch nie ein Fan von Kurzgeschichten und werd es wohl auch niemals sein. Lustigerweise haben wir das Thema gerade im Seminar und als der Dozent nach Fans von Kurzgeschichten fragte, hob sich eine einsame Hand. xD
    Es gibt zwar ab und an ein paar Geschichten, die ich mag, aber meistens bleiben die mir nicht lange im Gedächtnis. Poes "The Tell-Tale Heart" ist mir wohl die liebste - zumindest von den wenigen, die ich kenne.

    Mein Problem ist im Grunde, dass ich mir etwas Komplexeres wünsche. Da kann ein Buch noch so sehr zur Guilty-Pleasure-Kategorie gehören, es hat doch mehrere Charaktere zu bieten, mehrere Twists etc. KGs sind mir da zu kurz und nichts, in das ich richtig eintauchen könnte. Ich bewundere aber jede/n, der/die das kann. :D

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    1. Hah, da bin ich ja genau zum richtigen Zeitpunkt :D
      Die kenne ich gar nicht, muss ich mir mal merken. Mir bleiben komischerweise viele im Gedächtnis, vielleicht aber auch, weil ich noch nicht so viele gelesen habe.

      Hm, das kann ich verstehen. Wobei es manchen Autoren sicher auch gut täte, aus ihrem Roman eine Kurzgeschichte zu machen, und es nicht unnötig zu strecken :P Ich glaube aber auch insgesamt, dass Kurzgeschichten auf andere Art und Weise komplex sein können, sind eben doch ein anderes Medium. Aber wenn einem das nicht so zusagt, kann ich das wirklich sehr gut verstehen :D

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    2. Kannst auch gerne mal vorbei kommen - donnerstags 14.50 Uhr. Morgen und nächste Woche müssten noch short stories dran sein. xD
      "The Tell-Tale Heart" ist wirklich cool, so richtig schön irre. <3

      Ach, die AutorInnen sollten das Schreiben dann generell noch mal üben. xD
      Komplex können sie sicherlich sein, aber nicht auf die Art, die ich gerne hätte. KGs müssen sich eben (i.d.R.) auf eine bestimmte Anzahl von Charakteren beschränken, sowie einen engeren Zeitraum, einen große Wendepunkt etc. Und das sind Punkte, die mir mit am wichtigsten sind, wenn auch nicht nur.
      Deswegen ärgern mich diese Zusatz-KGs auch immer. xD Manchmal sind sie ja doch ganz niedlich, aber oft langweilen sie mich; andererseits hab ich dann immer 'Angst', was Wichtiges zu verpassen, sollte ich sie nicht lesen.

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    3. Ich finde es auch total doof, wenn so Zusatzgeschichten eigentlich nur gestrichene Szenen sind, die eh irgendwie überflüssig waren. Da sollte schon irgendwie was Neues bei rumkommen, allerdings auch nichts was für die Geschichte zu wichtig ist. Also man sollte die Romane auch ohne Zusatzmaterial perfekt verstehen können ;)

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    4. Haha, nee, ich glaube, in der Zeit bin ich lieber fleißig in der SLUB :D

      Ja, geht mir ähnlich. Ich lese ja auch nur ganz wenige, weil ich einfach keine Lust habe, dafür am Computer zu lesen. So ohne eReader ist das unpraktisch xD Und irgendwie funktionieren die Romane ja eigentlich auch immer ohne. Wenn nicht, wäre das irgendwie... suboptimal :/

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    5. Das wäre dann ein bombastischer author fail. xD
      Lustigerweise hab ich mir gerade eine runtergeladen, die ein gestrichenes Kapitel ist, bei der der Autor sich aber wünscht, er hätte es damals drin gelassen, weil es zwar die Geschichte etwas verlangsamt, aber doch sehr wichtig ist.
      Jetzt weiß ich nur nicht, ob sie wichtig für die gesamte Geschichte sein soll oder nur wichtig von der Thematik her. xD
      Bei ihm les ich solche Snippets ausnahmsweise aber gerne; liegt allerdings daran, dass ich in den Charakter, der i.d.R. der Erzähler ist, total verliebt bin. <3

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    6. Na so gegen Snippets und generelles Zusatzmaterial hab ich eigentlich auch nichts, für eingefleischte Fans ist das ja was Schönes, aber dann bitte auch kostenlos. Sobald ich (wenn auch nur) ein paar Cents für ein eBook bezahle mit ner Kurzgeschichte soll das bitte auch Substanz haben.
      Ganz doof fand ich z.B. die "Kurzgeschichte" nach Birthmarked, das war eher wie ein Füllerkapitel... hatte allerdings zum Glück auch kein Geld gekostet.

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    7. ²Shiku: Oh ja xD
      Hm, lass mich raten, es ist Darren Shan? Oder jemand anders?

      ²Miss Bookiverse: Ja, das stimmt. Ich find's ganz schön frech, wenn man dafür etwas zahlen muss und dann nur son Wischiwaschi dafür bekommt.

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    8. Nee, John Goode. xD

      Bei manchen Sachen schreit's dann auch zu sehr nach Geldmacherei. :/ Ich zahl ja gerne ein bisschen was, wenn ich dann was Ordentliches kriege, aber für eine Minikurzgeschichte mehrere Euro und bei einer/m Autor/in, der/die nicht von diesen Miniwerken abhängig ist ... ich weiß ja nicht!

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  4. Mir geht es da echt ein wenig ähnlich wie dir, die ersten 100 Seiten eines Buches finde ich IMMER mühselig, deswegen zähle ich die inzwischen auch gar nicht mehr mit zur Bewertung. Kann ja nichts das Buch für, wenn ich mich schwer mit Anfängen tue. Finde dann auch natürlich nicht so wirklich in Kurzgeschichten rein, weil die Geschichte weniger gut etabliert wird und man das Gefühl bekommt alles geht viel zu schnell und ist viel zu wenig argumentiert. Lediglich bei den Kurzgeschichten zwischen Reihen, das finde ich nicht so schlimm. Da kennt man aber die Story und die Figuren meistens schon und findet dort einfach viel schneller rein als bei alleinstehende Kurzgeschichten. Gibt aber sicher auch total coole mit einer genialen Pointe, nur die hab ich bisher noch nicht gefunden xD

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    1. Ja, das stimmt, bei mir zählen die auch nicht. Es sei denn, ich komme echt gaaar nicht rein, aber dann liegt's meistens nicht an mir, sondern am Buch x)
      Ja das stimmt, die Kurzgeschichten sind ja dann meistens mehr wie ein Zwischenkapitel oder so. Sobald ich mal eine superdupertolle finde, sage ich dir Bescheid :D

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  5. Mir geht es da genau wie dir, bei Comics hab ich da eher weniger Probleme, alles andere ist schon schwieriger. Das liegt dann bei mir auch meist eine Weile rum, bis das jeweilige Buch mal geschafft ist. Für mich ist das genauso mit der Zeit, die ich brauche, um mich hineinzufinden. So 50-100 Seiten sind das schonmal pro Buch, und da ist eine Kurzgeschichte ja meist einfach schon zu Ende. Ich mag das aber auch nicht so, wenn mir eine Kurzgeschichte richtig gut gefällt, und ich genau weiß, dass es da jetzt nicht mehr zu gibt.

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    1. Jaa, das stimmt, da naht das Ende immer noch schneller als bei Romanen, das ist echt ärgerlich, wenn man gerade so schön drin ist und anfängt, mit den Figuren zu fiebern.
      Andererseits finde ich KGs auch manchmal total toll, weil sie eben nur so kurze fliehende Momente beschreiben können und das auf echt schöne Art und Weise. In der Pretty Monsters Sammlung gibt's auch eine Kurzgeschichte, in der in einem Abschnitt das Ende eines Dates beschrieben wird und haww, das war so schön, weil es einfach ein kleiner besonderer Moment war ♥ Sowas sticht dann auf so wenigen Seiten manchmal noch mehr hervor, irgendwie.

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  6. YAY!!!!
    Ich lese zwar auch nicht so viele, aber und zu mag ich die total gerne. Auf die schnelle fallen mir jetzt 6 Sammlungen ein, die ich besitze, eine davon noch ungelesen (mal nicht die Sherlock Holmes Bücher die ich noch hab mitgezählt). Ich mochte davon auch alle. Zwar nicht immer jede Kurzgeschichte, aber gerade wenn ich zum Beispiel im Klausurstress bin schnappe ich gerne mal sowas als nette Ablenkung für zwischendurch, die nicht so viel Zeit raubt oder wenn ich mir einfach sonst nicht groß danach ist, meinen Kopf anzustrengen :D

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    1. Haha, endlich mal jemand :D Hoffentlich kann ich mich auch bald zur YAY-Fraktion zählen :D
      Dass man nicht alle mag, ist ja auch irgendwie klar, bei mir gibt's auch immer welche, mit denen ich mehr anfangen kann und manche sagen mir dann gar nichts.
      Stimmt, für die Klausurenphase eignet sich das wirklich gut. Sollte ich jetzt im Winter vielleicht mal beibehalten und nach und nach die Anthologien auf meinem SuB abarbeiten x)

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    2. "Who Done it" fand ich auch richtig cool. Da gabs einen Mord und alle Autoren erklären dann mit den verrücktesten Ideen wieso sie nicht der Mörder sind.

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    3. Stimmt, das wollte ich auch unbedingt ausprobieren, vor allem weil da so so viele tolle Autoren mitgemacht haben :D

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  7. Es ist auch bei mir eher selten, dass ich bei einem Buch von der ersten Seite an gefesselt bin (obwohl es diese Ausnahmen wirklich gibt), denn gerade wenn man viel liest, und das tun wir Leseratten ja alle, muss man sich von einem zum nächsten Roman immer wieder auf neue Figuren, neuen Schreibstil und eine neue Handlung einstellen. Das kann schonmal seine Zeit dauern.

    Bei Kurzgeschichten habe ich dieses Problem allerdings nur selten, denn ich gehe bereits mit dem Gedanken heran, dass ich keine tiefe Bindung zu den Charakteren aufbauen werde, sie werden vom Schriftsteller ja eh nur gering umschrieben. Einige Geschichten schaffen es dann zwar doch, dass mich die Figuren staunen lassen, aber ich gehe anfangs nicht davon aus.
    Es kommt aber auch immer darauf an, wie die Kurzgeschichte geschrieben ist, und ob es sich wirklich um eine Kurzgeschichte, oder um eine Erzählung handelt.
    Gelungene Kurzgeschichten finde ich meist schon von den ersten Sätzen an fesselnd, und wenn dann auch noch ein offener Schluss oder eine gute Pointe folgt, über den/die ich gerne nachdenken möchte, dann hat der Autor genau das Richtige bei mir erzielt.

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    1. Da hast du recht, durch die Masse kann es auch kommen, dass es einem etwas schwer fällt, zwischen den verschiedenen Figuren, Stilen und Handlungen zu wechseln.

      Ich würde auch gerne so an Kurzgeschichten herangehen können, eigentlich weiß ich ja auch, dass die Charaktere nicht soo stark ausgeformt sind, wie in längeren Romanen, aber irgendwie kriege ich es trotzdem nicht hin.
      Kannst du denn irgendwelche Kurzgeschichten empfehlen, irgendetwas, das dir immer noch im Kopf herumspukt?

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    2. Ich muss immer an die Kurzgeschichten von Wolfgang Borchert denken, aber die sind nun alles andere als hoffnungsvoll. Die meisten (wenn nicht sogar alle) sind in der Nachkriegszeit angesiedelt, und das spürt man auch.

      Sonst, wenn es um Grusel geht, natürlich Edgar Allan Poe, der Meister des Horrors ;)

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    3. Ah ja, von dem habe ich auch schon einiges gelesen. Leider haben wir die meisten seiner Kurzgeschichten auch in der Schule so totanalysiert, dass ich sie jetzt nicht mehr so gut in Erinnerung habe, aber ich weiß noch, dass mir manche beim ersten Mal lesen ganz gut gefallen haben.
      Von E.A. Poe muss ich unbedingt mal was ausprobieren. Weiß gar nicht, warum ich das noch nicht gemacht habe... Aber danke für die Tipps!

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  8. Jetzt wo ich drüber nachdenke fällt mir auf, dass ich eigentlich keine KGs lese, mal abgesehen von Pferdegeschichten (ich hol dann schon mal die Strichliste raus ...). Aber ich habe auch immerhin schon ein Buch Sherlock Holmes Stories gelesen und mir ist gerade eingefallen, dass ich noch irgendwo Prom Nights From Hell oder wies heißt rumfliegen habe. Das geh ich mal suchen, weil KGs gerade in der BA-Arbeitszeit einfach super sind. Allerdings muss ich sagen, dass mir die KGs verdammt nahe gehen können. Ich bin ja allgemein nahe am Wasser gebaut, aber das übertrifft echt alles. Obwohl ich die Charaktere auf den 10-20 Seiten ja gar nicht richtig kennen lernen kann, hab ich oft Tränen in den Augen. Das kann natürlich auch daran liegen, dass einfach verdammt viele Pferdegeschichten entweder zu Kriegszeiten spielen oder ganz allgemein Verlust behandeln.

    Bei Büchern ist es eigentlich recht unterschiedlich, wie schnell ich da rein komme. Es gibt welche, die kann ich nach 10 Seiten nicht mehr weglegen, und andere, bei denen ich auch noch nach der Hälfte in Gefahr gerate, ins Staucheln zu kommen. Wenn ich ein Buch freiwillig zwischenzeitlich auf Eis lege, dann meistens zwischen Seite 50 und 100.

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    1. Ich verkneife mir das jetzt mal, sonst wär's ja langweilig :D
      Die Sherlock Holmes Stories will ich auch noch unbedingt lesen, nachdem mir "The Hound of Baskerville" so gefallen hat.
      Ohh krass. Aber das ist doch auch irgendwie cool, wenn dich solche kurzen Geschichten so ergreifen können - ich wünschte, mir ginge das auch eher so.

      Bei dir hängt es dann also scheinbar wirklich mehr vom Buch ab als von der eigenen Unfähigkeit, sich darauf einzulassen :D Ist ja auch sehr gut.

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    2. Hihihi xD !
      Ich hatte in Irland ein Sherlock Holmes Seminar das ziemlich cool war. Da haben wir dann ein paar Bücher und Stories gelesen. The Hound of the Baskervilles hätte ich da eigentlich auch lesen sollen, ich hab mich aber drum gedrückt weil ich so viel anderes zu tun hatten.
      Naja, ich find das fast schon übertrieben aber ich kanns ja nicht abstellen xD !

      Anscheinend schon. Aber ich kann mich einfach ziemlich gut auf andere Welten einstimmen und hab deswegen wohl nicht allzu große Probleme damit. Aber manchmal leg ich mir auch selbst Steine in den Weg und bin zu unkonzentriert. Dann klappt das nicht so gut.

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    3. Whoaaa cool :D So ein Seminar stelle ich mir echt toll vor. The Hound of the Baskervilles kann ich aber nur empfehlen, falls du irgendwann mal Lust drauf haben solltest.

      Eigentlich kann ich das auch, aber am Anfang braucht's immer ein bisschen länger, meistens wird's danach dann aber so richtig krass. Jetzt gerade lese ich aber auch wieder ein Buch, in dem ich viel schneller drin war (The Beginning of Everything). Meist klappt das bei mir bei Urban Fantasy und Contemporary viel besser; die Genres mag ich aber einfach auch am liebsten xD

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