[About Books] Ganz schön kopflastig...

grass-harp | Mittwoch, 11. April 2012 | / |

Es gibt sie immer wieder - die Bücher, über die man noch lange nach dem Lesen nachdenkt. Manchmal liegt das an faszinierend realistisch kreierten Charakteren, manchmal an einer außergewöhnlichen Handlung oder bestimmten Denkanstößen, die der Autor gibt. Aber dann gibt es da noch die Bücher, die wirklich kopflastig sind. Die nicht nur durch Denkanstöße, nicht nur durch einen komplexen Stil bestechen, sondern bei denen die Neuronen wirklich arbeiten müssen und sich an der zuvor gelesenen Materie festklammern. Zuletzt war dies bei mir bei "Lolita" von Vladimir Nabokov und "Der Hals der Giraffe" von Judith Schalansky der Fall. Ersteres ist, knapp zusammengefasst, über einen pädophilen Intellektuellen, letzteres über eine Biologielehrerin aus der ostdeutschen Provinz, die hart mit dem Fortlauf der Zeit hadern muss.

"Lolita" hat mich dazu gebracht, das Thema Pädophilie anders zu sehen. Eins vorweg - ich finde es nach wie vor falsch. Dennoch verspürte ich bei der Lektüre immer öfter Verständnis für die Hauptfigur, gepaart mit Mitleid und den düsteren Gedanken, dass es kein Thema ist, das man einfach verabscheuen sollte, sondern mit dem man sich auch aus der Sicht des Täters beschäftigen kann. Vor allem, dass in dem Roman nicht aus der Perspektive des Opfers geschrieben wurde (wobei die liebe Lo auch nicht immer das Opfer ist, sondern selbst einige zweifelhafte Dinge tut), sondern der Autor sich mit den Gedankengängen des Täters beschäftigt hat, faszinierte mich ungemein.

"Der Hals der Giraffe" widerum verlieh mir ein gewisses Verständnis für verbitterte Menschen im Allgemeinen und murrende, schlecht gelaunte Lehrer im Besonderen. Mir fällt es meistens schwer, in die Köpfe erwachsener Menschen hineinzuschlüpfen, die mehr als 25 Jahre älter sind, als ich. Auch in Judith Schalanskys Werk funktionierte das nicht perfekt, dennoch verstand ich die Probleme der Hauptfigur. Besonders interessant fand ich auch, dass es nicht immer ein ganz besonders traumatisches Ereignis geben muss, das Menschen zu dem macht, was sie sind - in "Der Hals der Giraffe" spielten viele kleine Dinge eine Rolle und so wurde das Schicksal der Hauptfigur zu etwas Alltäglichem, ja, sogar fast Natürlichem, das jedem passieren könnte.


Nun sind ja kopflastige Bücher nicht die einzigen Bücher, die ich gerne lese und die mich beschäftigt haben. So manche Lektüre schlägt mir auch stark auf den Bauch, wobei "Ich wünschte, ich könnte dich hassen" von Lucy Christopher und "The Bell Jar" von Sylvia Plath ein bisschen in beide Kategorien fällt. Bauchbeschwerende Lektüre sind für mich Bücher, über die man gar nicht mehr bewusst nachdenkt. Doch das Gefühl, das sie einem geben, bleibt noch länger im Bauch und Unterbewusstsein bestehen. Hin und wieder meldet sich ein Nachgeschmack dieses Gefühls und katapultiert einen in Gedanken über das Buch.

"Die Mitte der Welt" und "The Piper's Son" sind vor allem Bücher, die mich während des Lesens aufwühlten und danach mit sehr gemischten Gefühlen zurückließen. Beide Bücher sind wunderbar, doch meine Laune verhielt sich nach dem Zuklappen der Bücher eher wackelig. "The Bell Jar" hingegen versetzte mich in einen eher deprimierten Geisteszustand. Nicht nur die Situationen, die Esther Greenwood durchleben muss, sondern auch die Zweifel an Krankenhäusen und psychiatrischen Einrichtungen, die in mir hochkamen, machen die Erinnerungen an dieses Buch ziemlich bitter.

Aber auch wenn diese aufwühlenden, faszinierenden, meine Gedanken einnehmenden Bücher zumeist negative Gefühle wachrufen, bin ich sehr froh, sie gelesen zu haben. Leichte Unterhaltungsliteratur ist zwar auch schön, kann mich in den wenigsten Fällen jedoch so wachrütteln oder beschäftigen, wie zum Beispiel die oben vorgestellten Romane. Manchmal lese ich einfach, um mich abzulenken und dann sind leichte Geschichten sehr schön. Doch viel öfter erwacht in mir der Wunsch, aus den Büchern tatsächlich etwas mitzunehmen, die Welt ein Stückchen besser zu verstehen oder zumindest über einige Sachverhalte genauer nachzudenken und vielleicht sogar wachgerüttelt zu werden.

Nach diesem langen Beitrag nun meine Fragen an euch - welche Art von Literatur lest ihr lieber? Warum? Und gab es schon kopf- oder bauchlastige Bücher, die ihr weiterempfehlen könnt? Warum sind gerade die so empfehlenswert? Was haben sie in euch verändert?
Ich freue mich über Antworten hier auf meinem Blog, wenn ihr wollt aber auch als Post auf euren Blogs :)

Kommentare:

  1. JAAA: Und in mir der unbesiegbare Sommer! :D

    Ich gucke da ehrlich gesagt garnicht nach. Wenn mich mal so ein ... ernstes Buch erwischt, auch gut. Wenn es bei mir aber auch nur bauchlastige Bücher sind - meinetwegen. Ich muss aber auch sagen, dass mir (außer Und in mir der unbesiegbare Sommer) noch nie so ein kopflastiges Buch dazwischen gekommen ist :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hach, wie gut dass das Buch noch auf meinem SuB liegt :D

      Mir kommt sowas immer mal wieder unter, aber ich gucke auch danach. Ich hab's ja auf dem SuB und im Regal sowieso ganz gern abwechslungsreich, was die Thematiken und Genres anbelangt... Vielleicht liegt's daran ::)

      Löschen
  2. Und... ich weiß nicht, ob ich das schon mal gesagt habe, könntest du eventuell ein paar Absätze machen? :/ Ich bin zu alt dafür um das noch lesen zu können haha und ich will deinen Blog ja auch lesen können :D Wenn du nicht willst, auch ok :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hast du noch nicht :D Aber ich werd mal zusehen, dass ich irgendwo welche einbaue, wo sie mir auch gefallen. Allgemein mag ich so leere Linien nämlich nicht sooo x) Trotzdem danke für den Tipp!
      Ist es so besser? :)

      Löschen
    2. Da muss ich mich kurz einhaken: ich vermisse gerade in deinen Rezensionen auch immer ein paar Absätze. So will ich deine Texte zwar gern lesen, fühle mich aber immer ein wenig erschlagen von der Masse.

      Löschen
    3. Okay okay :D Dann werd ich versuchen bei den nächsten Rezensionen daran zu denken :D

      Löschen
    4. Das gleiche meine ich auch :) Wie du das gemacht hast meine ich das :)

      Löschen
    5. Genau Absätze sind eine gute Sache, die lassen einen schön "zwischenverdauen" ;)

      Löschen
  3. Ein wirklich toller Post :)

    Leider muss ich zugeben, dass ich definitiv die "leichtere Kost" bevorzuge. Am liebsten ist es mir eigentlich, wenn mich ein Buch größtenteils unterhält, aber gleichzeitig ein bisschen zum Nachdenken anregt.
    In seltenen Fällen greife ich zwar auch mal zu größtenteils kopflastigen Büchern, aber diese können mich oft nicht so recht zufriedenstellen. Wenn mich das Thema mitgenommen hat, bin ich nach dem Lesen tagelang gleichzeitig fasziniert, erschüttert und deprimiert und kann mich nicht entscheiden, ob mir dieses Gefühl nun gefällt oder nicht...
    Mir geht es da also ähnlich wie dir, nur kann ich dem einfach nicht so viel positives abgewinnen. Ich vertrage solche Bücher wohl nur in sehr geringen Dosen ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aw, klasse, dass er dir gefällt :D

      Unterhaltung mit Denkanstößen finde ich auch oft sehr toll. Es kommt ja auch irgendwie immer darauf an, in welcher Stimmung man ist. Aber wenn das die für dich beste Kombination ist und du das rausgefunden hast, ist es ja auch gut :D
      Es ist aber manchmal schon hart, wenn man so ein fünfhundert Seiten Wälzer vor sich hat und schon auf Seite 100 niedergeschlagen von der Materie des Buchs ist - und dann noch 4 mal so viel vor sich hat. Vielleicht wären dann dünnere kopflastige Bücher eher was für dich? :D

      Löschen
  4. Ein sehr schöner Beitrag.
    Ich habe erst vor kurzem ein Buch gelesen ('Bevor ich sterbe'), was mich noch lange Zeit nachdenklich gestimmt hat und auch von der Geschichte her sehr mitgenommen hat. Bei mir sind es meist die Bücher, die eine ergreifende Geschichte erzählen, die mich nach dem Lesen dazu veranlassen, weiter über die Figuren und deren Schicksal nachzudenken.

    Btw (auch, wenn es nicht zum Thema passt), ein schönes Shirt was du auf dem Bild trägst :-) Wo kann man das denn kaufen?

    LG
    Lena

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es freut mich, dass er dir gefällt!
      Stimmt, "Bevor ich sterbe" ist auch so ein Buch, das hat mir lange danach auch noch auf den Bauch gedrückt. Und da sind die Charaktere irgendwie auch so kreiert, dass man richtig mit ihnen leidet und fieber. Ein tolles Buch...

      Danke :D Das ist von America Today. Den Laden gibt's aber glaub ich nur in den Niederlanden, Frankreich, Belgien und Italien :/

      LG

      Löschen
  5. Zuerst einmal: wieder ein ganz toller Beitrag, den ich gerne gelesen habe. Ich finde es toll, dass du die Bücher nicht nur liest, sondern auch über sie nachdenkst und uns davon berichtest. Zwar versuchen viele Blogger in Rezensionen ihre Gefühle zu vermitteln, aber meist kommt es da zu einer sehr subjektiven Meinung, die eine Rezension ja eigentlich nicht vermitteln soll. Einen Extra-Post dazu zu verfassen, ist eine wirklich gelungene Alternative.

    Um auf deine Fragen zum Schluss zu sprechen zu kommen, kann ich nur sagen, dass ich solche anspruchsvollen Bücher, wie du sie gerade vorgestellt hast, um einiges lieber lese als einfache Unterhaltungsliteratur. Gerade in den letzten Monaten, in denen meine Zeit durch Arbeit und Ausbildung knapper bemessen ist, als zur Studienzeit, lege ich doch eher oberflächliche und sich stets wiederholende Jugendbücher zur Seite und konzentriere mich auf Titel, die inhaltlich und emotional mehr vermitteln. Ich bin kein Leser, der sich ein Buch schnappt und dann mit einer simplen Geschichte zum Lachen gebracht werde will, die weiter aber nichts in mir rührt. Bücher sollen mich bewegen, mich dazu bringen über Themen nachzudenken, die ich vorher vielleicht nicht bedacht habe, aber auch Gefühle wie Wut und Trauer in mir wecken. Wenn sie das schaffen, dann bleiben sie in meinem Kopf und werden so schnell nicht vergessen.

    Deine Einladung, selbst einen Post dazu zu verfassen, würde ich gerne annehmen. Mal schauen, ob ich bald dazu komme.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es freut mich sehr, dass der Beitrag gut ankommt. Bei Rezensionen ist das wirklich mmer so eine Sache - diese Gratwanderung zwischen eigener Meinung, um es persönlich zu gestalten, und objektiven Ansichten.
      Darüber hinaus bieten die Literatur und Bücher aber noch so viele andere Gesprächsthemen, die ich hier ab und zu gerne mal anstoßen möchte :D Umso besser, dass dir diese Form gefällt - und über einen von dir erstellten Post dafür würde ich mich auch sehr freuen. Ich bin schon mal sehr gespannt...

      Und es ist wirklich interessant, deine Ansichten dazu zu lesen. Ich denke, wir sind uns da relativ ähnlich, nur das ich ab und zu auch gerne mal zu einer Wohlfühlgeschichte greife. Aber insgesamt finde ich es auch sehr ärgerlich, wenn Bücher keinerlei Reaktionen bei mir wachrufen und mich einfach nur kalt lassen. Das passiert mir in letzter Zeit leider immer wieder vor allem bei fantastischen (Jugend)Büchern. Auf jeden Fall ist es aber schön zu lesen, dass es dir in der Hinsicht sehr ähnlich geht :)

      Löschen
    2. Es ist schon wahr, wenn man sich NUR auf Bücher konzentriert, die emotional und tiefgründig sind, braucht man ab und zu eine Abwechslung. Bei mir sind aber derzeit Kinderbücher viel angenehmer zu lesen, als (Fantasy)Jugendbücher, da diese meist noch mehr vermitteln als öde Liebesgeschichten ohne Sinn und Verstand. Ich hab mich das letzte Jahr so mit solch "Literatur" vollgepumpt, dass ich jetzt wirklich nicht mehr kann. In mir zieht sich alles zusammen, wenn ich auch nur die ersten Anzeichen von billiger Romanze erkenne.

      Löschen
    3. Das sollte ich vielleicht auch mal machen. Hin und wieder gibt es da glücklicherweise Überraschungen, aber insgesamt dreht es sich mir da auch immer im Magen um. Da wären Kinderbücher sicher eine gute Alternative. Ich hab jetzt angefangen, wieder ein paar Graphic Novels zu lesen, die bieten da auch ein bisschen Abwechslung.

      Löschen
  6. Ein toller Post der mich noch ein bisschen beschäftigen wird und sich in meinem Kopf festgesetzt hat.
    Ich werde auf jeden Fall dazu auch einen Post machen, denn direkt beim Lesen sind mir ganz viele Bücher eingefallen die mir sehr im Gedächtnis geblieben sind oder mir ein flaues Gefühl gebracht haben. Allein "Ich wünschte, ich könnte dich hassen" ist so ein Buch. Beim Lesen hatte ich ständig einen bitteren Nachgeschmack im Mund wollte aber nicht das dem Entführer etwas passiert "krank oder?".
    Und von diesen Büchern gibt es ganz viele. Vielen Dank für den Post, er war sehr schön und wird bestimmt nochmal gelesen ;)
    Liebe Grüße
    Jessi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. :D :D Ich freue mich gerade wie ein Honigkuchenpferd, dass ich das erreichen konnte :D Toll, es freut mich riesig, dass dir der Post gefällt und du auch einen Post dazu machen willst. Ich bin schon mal sehr gespannt.
      Ja, so ging es mir bei dem Buch auch - man weiß einfach, dass es falsch ist, will es aber nicht wahrhaben und ist in diesem fürchterlichen Zwiespalt. Da war es mir, ehrlich gesagt, so egal, dass am Anfang einige klitzekleine Logikfehler gemacht werden.
      Ich freu mich schon sehr auf deinen Post :)
      Liebe Grüße

      Löschen
  7. Wunderbarer Post! Sowohl inhaltlich als auch optisch :D
    Ich mag lieber Bücher für Bauch und Kopf als schnöde Unterhaltungsliteratur (es sei denn sie massiert die Lachmuskeln gut). Für Trallala-Geschichten lese ich kein Buch, da kann ich auch den Fernseher einschalten. Wenn ich ein Buch lese, dann investiere ich darin Zeit und die soll es auch wert sein. Ich möchte mit heftigen Gefühlen oder Gedankenanstößen belohnt werden. Ich mag es auch Emotionen zu erleben, auf die ich im richtigen Leben keine Lust hätte, wie Todesangst oder andere schlimme Dinge. So kann ich was erleben ohne es wirklich am eigenen Leib durchmachen zu müssen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Tausend Dank :) Ich freue mich, dass er dir gefällt!
      Und auch vielen Dank für deine Meinung zu dem Thema. Ich sehe es wie du - bis auf ein paar seltene Ausnahmen, sind Bücher für Bauch und Kopf einfach ansprechender und gefallen auch besser.

      Löschen
  8. Echt ein toller Post, und schön, dass du das Thema ansprichst. Mir geht das nämlich auch ganz oft so, und ich werde auch noch einen Post dazu verfassen, da mir schon ganz viele Bücher eingefallen sind. Eigentlich lese ich ja eher Fantasy, aber ich mag Bücher, die mich zum Nachdenken anregen, mir Mut machen oder mir einfach auch andere Seiten vom Leben zeigen, unheimlich gern, selbst wenn sie teilweise echt schwer im Magen liegen und mich hart getroffen haben.

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Thihi, toll dass er dir gefällt :D Und ich bin sehr neugierig auf deinen Post zu dem Thema :)
      In der fantastischen Literatur kommen solche Themen glücklicherweise ja auch manchmal vor :) Ja, andere Seiten vom Leben durch Bücher zu sehen ist immer toll.
      Liebe Grüße

      Löschen
  9. Ach, Habbo, du bist ein Genie!
    Wirklich, wirklich ein wundervoller Beitrag mit tollen Bilder und Gedankengängen. Allgemein habe ich es auch lieber, wenn man etwas aus einem Buch mitnehmen kann. Deshalb selektiere ich ganz stark, was ich lese, aber trotzdem trifft man nicht sehr oft auf Bücher, die wirklich im Kopf oder im Bach bestehen bleiben.
    Mir fallen aber auch sehr viele Bücher auf Anhieb ein (die beiden von Khaled Hosseini oder "Die Physiker" von Dürrenmatt zum Beispiel, sowie "No & Ich"), weshalb ich auch gerne einen Post auf meinem Blog dazu machen würde. :) Soll ich es als Tag kennzeichnen?
    Danke nochmal für die tolle Idee <3
    Ohh und welche Kamera hast du nochmal? :)) Ich liebe deine Bilder soo sehr, jedes einzelne! Sie strahlen so eine verträumte, ruhige und trotzdem lebensfrohe Atmosphäre aus.. <3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Merci :D Wenn du das so siehst ^_^
      Aber es freut mich ungemein, dass dir sowohl die Bilder als auch der Post an sich zusagen. Wir haben uns ja schon mal über das Thema unterhalten und ich kann didr nur zustimmen, Khaled Hosseinis Bücher und "No & ich" haben mich auch echt zum Nachdenken angeregt.
      Ja, als Tag oder einfach erwähnen, dass du hierher die Idee hast, das wäre lieb (:
      Ich hab die Pentax k-r mit einem Tamron Objektiv :D Hihi, toll dass dir die Bilder gefallen! Vielleicht eröffne ich irgendwann noch mal einen Fotoblog, ohne von persönlichen Dingen zu erzählen.

      Löschen
  10. Ein toller Post, in dem alles zusammenpasst! Ich mag deine Kreativität, was Bilder angeht und deine Art über Bücher zu schreiben sehr.

    Ich muss gestehen, dass ich nicht nur kopf- oder bauchlastige Bücher lesen kann/ möchte. Manchmal ist mir einfach nach spannender Unterhaltung. Die sollten dann natürlich nicht zu oberflächlich gestaltet sein, sondern vielleicht einfach schön für zwischendurch.
    Kopflastige Bücher lese ich auch gerne mal. Allerdings ist das für mich auch immer mit einer gewissen Anstrengung verbunden, was ich gerne mit einer seichteren Abwechslung kompensiere. Hier fällt mir z.B. "Ulysses" ein. Ein Buch, welches ich sehr anstrengend zu lesen finde, auch wenn es auf seine Weise toll ist.
    Bauchlastige Bücher mag ich auch in guter Dosierung, damit es etwas Besonders bleibt, wenn man diese unbestimmte Gefühl hat, gerade etwas gutes gelesen zu haben. Kann das gerade schlecht ausdrücken ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ui, danke :) Und es ist sehr schön, dass dir der Post gefällt :D

      Ich glaube, ich verstehe was du meinst - zu viele bauchlastige Bücher würden den Büchern die Besonderheit nehmen und man könnte nicht mehr so viele Gefühle dabei aufbringen?
      Abwechslung ist doch aber auch immer gut. Nach "Lolita" brauchte ich auch erstmal etwas einfacheres, und manchmal steht einem einfach nicht der Sinn nach komplexen Büchern (und manchmal ist es genau anders herum). "Ulysses" muss ich auch unbedingt noch lesen...
      Hm aber bei spannender Unterhaltung - wie ist es da, legst du da trotzdem noch Wert drauf, dass dir zumindest irgendein Gefühl oder Sachverhalt nähergebracht wird? Weil du schreibst, dass es nicht zuu oberflächlich sein sollte...

      Löschen
  11. Hay!

    Toller Beitrag. Dieses Thema hat mich ja letztens erst ins Nachdenen gebracht, weil ich solche "kopflastigen" Bücher, aus Angst vor der Reaktion, die sie in mir auslösen, nur sehr selten lese.

    Aber ich muss zugeben, dass vorallem die ersten Beiden, von dir vorgestellten Bücher m ich neugierig gemacht haben. Ich wollte immer mal das "Tagebuch der Natascha Kampusch" lesen, habe mich aber nie getraut. DU machst mir Mut, dass ich es mal mit solchen Büchern, die wirklich aus dem Leben sind, wirklich etwas aufgreifen, was von Bedeutung ist, zu versuchen. Ich denke, wenn ich mal die Ruhe und die Müße dazu habe, werde ich mir so ein Buch greifen und dir dann berichten, wie es mir gefallen hat.


    Von den Büchern, die schwer im Bacuh liegen, kenne ich dann schon eher welche. Davon sehr begeistert hat mich: "Was von dir bleibt", von Brendan Halpin. Ich glaube die Rezension müsste auch auf meinem Blog sein. Es geht um ein junges Mädchen, die sehr schwer erkrank ist. Ihr Vater will sie weiter therapieren lassen, doch sie will ihr Leben lieber genießen, fit, mit der Zeit, die ihr noch gegeben ist. Das Mädchen ist ein absoluter Mathefreak und alles ergibt Sinn. Sie ergründet die Welt ausschlißlich mathematisch. Die Krankheit bringt sie also völlig aus dem Konzept und ihre Welt ins Wanken. - Obwohl man weiß, wie das Buch enden wird und es nur sehr wenige Seiten hat, glaubt man nicht, dass einen die Seiten umhauen, diese Seiten eine Spur hinterlassen. Aber das haben sie... dieses Buch liegt mir heute noch im Magen, weil ich daraus gelernt habe: Jeder Moment ist kostbar und auch wenn es aussichtslos erscheint, kann man trotzdem gewinnen und leben.

    Es gab auch noch so ein Buch... Ich habe es gelsen, als ich etwas jünger war. Doch es hat sich in meinen Kopf gebrannt. Bis vor kurzem wusste ich auch, nach Jahren noch, Autor und Titel, obwohl beide sehr unbekannt sind. Aber jetzt mag er mir leider nicht einfallen... Die Handlung ist ähnlich wie bei "Was von dir bleibt"... Ein junges, erkranktes Mädchen, die nur durch eine Behandlung, noch länger am Leben erhalten werden kann. Ihre Mutter ist früh gestorben und sie hat nr noch ihren Vater. Dieser ist seit dem Tod total darauf versessen, dass seine Tochter jede Therapie macht, denn er will nicht alleine sein, sie nicht auch noch verlieren. Doch das Mädchen ist so schwer krank, hat noch nie die Welt gesehen, immer sieht sie nur krankenhäuser, dass sie kurzentschlossen, mit einem alten Jugendfreund, der nicht gerade einen guten Ruf hat, wegläuft. Noch einmal will sie das Meer sehen... Also machen sich die Beiden auf den Weg, auf ein großes Abenteuer. Der Vater lässt sie suchen, will sie wieder ins Krankenhaus schleppen und so werden die Beiden auch noch gejagt. EInfach ein tolles Buch, über Träume, Mut und die Liebe zum Leben.


    Generell kann man sagen, dass ich Bücher über "Krankheiten" immer sehr Bauchlastig finde. Auch wenn alles fiktion ist, pocht die Geschichte noch Wochen danach, bitter nach... WIe auch zum Beipsiel bei "Beim Leben meiner Schwester". Ich finde es einfach bewegend, dass Menschen, obwohl sie vo, Tode gezeichnet sind, das Leben lieben und leben wollen.. Dies schaffen viele gesunde Menschen nicht. Vielleicht schätzen sie das, was sie habennicht so sehr, wie kranke, die ihre Zeit verstreichen sehen.. Die Moral berührt mich jedenfalls immer sehr.
    Trotzdem machen mir diese Bücher, wie schon gesagt, Angst..
    Vielleicht deswegen, weil man weiß, dass sie kein "Happy End" haben werden und ich nicht diesen Nachgeschmack schmecken will, nicht weinen und traurig sein will....

    Wenn ich so ein Buch lese, dann muss mir der Sinn danach stehen und ich muss die Zeit und den Freiraum haben, mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen zu könnnen.

    Liebe Grüße!
    Jenny

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Jenny (:
      Wow, was für eine Antwort. Vielen Dank dafür!

      Stimmt, du meintest erst vor kurzem, dass du eher seltener zu solchen Büchern greifst, aus Angst vor den Gefühlen. Ich finde das auch verständlich, aber wenn dich zum Beispiel das Tagebuch von Natascha Kampusch oder andere bewegende Geschichten interessieren, dann würde ich dir doch empfehlen, einfach mal zuzugreifen. Man muss es mit den "ernsten" Büchern ja nicht übertreiben, wenn man das nicht will, aber solange einen einige davon neugierig machen, kann man es ja doch mal probieren. Ich hoffe auf jeden Fall, dass dir deine Wunschbücher in der Hinsicht bestimmte Dinge etwas näher bringen. Ich bin gespannt auf deine Meinung (:

      Die Bücher von denen du berichtest, sagen mir nichts, doch sie hören sich sehr gut an. Das zweite kommt mir allerdings irgendwie bekannt vor - vielleicht habe ich es selbst sogar schon mal gelesen. "Beim Leben meiner Schwester" steht bei mir noch ungelesen im Regal. Du hast aber Recht, Bücher über Krankheiten rütteln einen oftmals wach und sind sehr bauchlastig. Einerseits weiß man, dass es einem selbst nicht so geht, andererseits kann man sehr schnell in die Situation kommen oder andere, geliebte Menschen - vielleicht hat man sowas sogar schon einmal selbst miterlebt. Und gerade die Aussicht auf einen baldigen Tod lässt einen das Leben meistens noch mal mehr schätzen. Hast du schon "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham gelesen? Ich denke, das könnte dir auch gefallen, zumal es dort auch um ein Mädchen geht, das an Leukämie erkrankt ist.
      Allerdings haben diese Geschichten tatsächlich selten ein Happy End.

      Manche Geschichten, die nicht um solche Krankheiten gehen, können aber auch ein Happy End oder zumindest ein Zwischending haben - nicht absolut gut, aber auch nicht absolut schlecht (in etwa wie bei "Ich gegen dich").

      Zeit und Freiraum und den Sinn für das Buch braucht man auf jeden Fall. Sonst lässt man sich womöglich gar nicht auf den Konflikt ein und das Buch kann seine Wirkung nicht entfalten. Das ist dann immer sehr schade...
      Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

      Liebe Grüße
      Hannah

      Löschen
  12. Zu deinen vorherigen Rezension: Ich bin froh, dass dir "Wenn ich bleibe" auch zugesagt hat. Ich bin ja mal gespannt, was du zum 2. Band sagen wirst, der ja doch ziemlich anders ist, mir aber dennoch genauso gut gefallen hat.

    Aber zu diesem Beitrag hier: Ich muss mich den anderen wohl durchweg anschießen: Ein wirklich schöner, nachdenklich stimmender Beitrag. Von den von dir vorgestellten Büchern habe ich bisher nur "Ich wünschte, ich könnte dich hassen" gelesen, wie du ja weißt. ;-) Wobei "Lolita" seit bestimmt über einem Jahr (Dumdidumdidum...) bei mir verstaubt. Ich denke jedoch, dass ich mich solch schwerer Kost auch nicht allzu bald zuwenden werde. Über "Die Mitte der Welt" habe ich schon so viel gehört, wrist du bald eine Rezension dazu schreiben? Wenn ja, bin ich schon sehr, sehr, sehr gespannt darauf.
    Wir hatten ja bereits schoneinmal über dieses Thema gesprochen, aber mir fällt wieder auf, dass ich bisher noch nicht wirklich nennenswert viele solcher "kopf-" oder auch "herzlastigen" Bücher gelesen habe. Hmpf, schade... Solltest du mal wieder auf eines stoßen, lässt du es mich wissen, ja? :)

    Was "Kyria & Reb" betrifft: Ja, ich weiß was du meinst, normalerweise mag ich es ja auch nicht so gerne, wenn einem über einen Charakter bereits alles in den "Mund gelegt wird" und man vielmehr selbst seine Schlüsse ziehen kann, aber dafür war mir vor allem Kyria irgendwie viel zu wankelmütig, als dass ich sie hätte einschätzen können. :/ Keine Ahnung, warum, aber ganz missfallen hat es mir ja nun auch nicht. Aber vielleicht war es auch nur nicht die richtige Zeit, zu der ich dieses Buch gelesen habe, denn ich hatte schon die leise Ahnung, dass es nach "Die Auserwählten - im Lybrinth" die nachfolgenden Lektüren schwer haben würden. :D Da wären wir auch schon beim Punkt: Ich denke auf jeden Fall, dass es etwas für dich wäre, wobei ich ja eigentlich bei Empfehlungen vorsichtiger geworden bin. Es ist einfach unheimlich spannend, auf keinen Fall etwas Kopflastiges oder Gefühlsbetontes, sondern hauptsächlich eben Unterhaltungsliteratur. Meiner Meinung nach jedoch verdammt gute, denn ich konnte gar nicht anders, als es zu verschlingen. :) Deshalb denke ich schon, dass es dir gefallen könnte, allerdings - solltest du wirklich irgendwann überlegen, es zu lesen - wäre die englische Version denke ich besser. Nicht nur, dass das Cover (zumindest nach meinem Geschmack) einfach treffender und um einiges schöner ist, sondern auch, weil ich denke, dass dieser kurzgebundene Stil im Englischen noch mehr seine Wirkung erzielt und Bücher eben ja bekanntlich im Original einfach besser sind. :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dass der zweite Band anders sein soll, habe ich auch schon mehrmals gehört. Ich bin trotzdem sehr gespannt darauf, werde aber bis Juni warten, wenn die kleinere Taschenbuchversion erscheint :)

      Ich bin dir immer noch unendlich dankbar für die Empfehlung zu diesem Buch. Es geht mir bis jetzt nicht mehr aus dem Kopf, irgendwie :D Schade, dass du so viel von den vorgestellten Büchern noch nicht gelesen hast, aber für "schwere Kost" muss man ja auch wirklich in der richtigen Laune sein, sonst kann sie ihre Wirkung kaum erzielen. "Lolita" empfehle ich dir da insbesonders zu einer Zeit zu lesen, in der du dich wirklich auf das Buch einlassen kannst. Sonst artet das Ganze zu einer langweiligen und überhaupt nicht interessanten Lektüre aus (ich habe es zwischenzeitlich einfach eine Woche lang nicht angerührt, weil die zu stressig war und ich mich nicht auf das Buch hätte konzentrieren können). Auf jeden Fall lasse ich es dich wissen. Die Rezension zu "Die Mitte der Welt" folgt in den nächsten Tagen.

      Die "falsche" Zeit macht wohl auch manchmal was aus, aber ich versteh mit Kyrias wankelmütigem Charakter schon irgendwie, was du meinst. Mir gefiel es mal ganz gut, dass ein Charakter so unsicher ist, dabei aber nicht in Selbstmitleid versinkt, aber das ist ja wirklich Geschmackssache. Und wenn man vorher ein so grandioses Buch gelesen hat, dann haben es Nachfolger ja immer irgendwie schwer :]
      Vielen Dank für den Tipp. Ich denke, ich werde mich dann tatsächlich an die englische Originalfassung halten, zumal da die Fortsetzungen schneller erscheinen - und die Bücher billiger sind, was ganz gut ist, wenn ich mir ohnehin etwas unsicher bin. Momentan stet mir eher der Sinn nach ruhiger, tiefsinniger Lektüre aber das Buch werde ich mir für etwaige Momente der Lust nach einem anderen Typ Buch mal aufschreiben. Merci beaucoup für den Tipp! :)

      Löschen
    2. Ja, ich wusste gar nicht, dass die kleine Version auch noch erscheinen wird. Es ist allerdings sehr ratsam, sieht etwas seltsam im Regal aus, aber, naja, was soll's.

      Ach, nichts zu danken, "Himmel und Hölle" liegt mir auch noch immer seit deiner Empfehlung bzw. meinem darauffolgenden Kauf schwer im Magen. Da fällt mir ein, dass ich den zweiten Band ja noch immer nicht gelesen habe. Aber es graut mir ehrlich gesagt davor, wenn ich daran denke, dass eine ganz bestimmte Person ja nicht mehr darin auftauchen wird...

      Oh ja, eine ruhige, tiefsinnge Lektüre wäre auch mal wieder nicht schlecht. Derzeit lese ich ja "Dark canopy" und es ist irgendwie verwirrend. Aber abgesehen davon gefällt es mir bisher recht gut.
      Wie ich sehe, liest du derzeit ein Buch, von dem ich zwar noch nie zuvor etwas gehört habe, das aber ein zauberhaft süßes Cover besitzt. Wie bist du denn darauf gestoßen? :)

      Löschen
    3. Ich hab es auch erst vor kurzem entdeckt, als ich nachschauen wollte, wie viel die große Version kostet, um sie eventuell zu kaufen. Aber bei der kleineren warte ich lieber noch ein wenig :) Im Grunde kommt es ja eh nur auf den Inhalt an - ist zwar ein Vorteil, wenn die Bücher auch noch schön im Regal aussehen, aber solange der Inhalt gut ist... :D

      Oh ja. Der zweite Teil ist irgendwie ganz anders, finde ich. Mir gefiel "Himmel und Hölle" einen Tick besser, aber den zweiten Teil kann ich durchaus empfehlen. Er gibt nochmal mehr Einblicke in die Gesellschaft. Ich bin ja gespannt auf den dritten Band, den möchte ich auch bald noch lesen. Dabei fällt mir auf, dass das auch ziemliche kopf- und bauchbücher sind.

      Schön, dass es dir gefällt. Meine Begeisterung hielt sich da ja leider in Grenzen. Mir ist momentan irgendwie mehr nach ruhiger Lektüre.
      Auf das Buch bin ich letztens in der Buchhandlung gestoßen und hab mich sofort verliebt. Zum Glück konnte ich noch ein Rezensionsexemplar dazu ergattern - ich war mir nämlich echt unsicher bei dem Buch und habe auch noch kaum Rezensionen gefunden. Bisher hab ich nur die ersten paar Sätze gelesen, aber die sind schon mal nicht schlecht. Das Cover ist aber wirklich wunderschön - der Mond ganz oben und die Sterne sind noch mal abgesetzt und glänzen ganz golden.

      Löschen
  13. Ich wünschte ich könnte dich hassen ist wirklich ein tolles Buch. Herrlich, wenn man sich selber ertappt, wie man plötzlich mit dem Entführer sympatisiert. Das Buch, das ich gerade lese (Vergissdeinnnicht) geht in eine ähnliche Richtung.

    Nach längerem Überlegen ist mir noch ein "Kopfbuch" eingefallen, wie du sie nennst ;)
    Forbidden von T. Suzuma.
    Ich mag es ab und zu Bücher zu lesen, die gewisse Tabuzonen durchbrechen und das ist eines davon. Diese Bücher sind entweder grandios oder einfach nur abstoßend, was dazwischen gibt es da nicht, wie ich finde. Forbidden gehört definitiv zu ersteren. Gerade durch dieses Buch habe ich mal wieder gemerkt, wie voreingenommen ich manchen Themen gegenüber bin, obwohl ich eigentlich gar keine Ahnung/Erfahrung habe.
    Bücher, die einen selber ein Stück weit toleranter machen kommen einem so selten unter (mir zumindest), lassen einen dafür aber auch lange, vll. auch nie mehr nicht mehr richtig los.

    Vor kurzem bin ich auf das Buch "Das Ende von Alice" gestoßen. Ich glaube, das könnte auch so ein Buch sein. Auf die Wunschliste ist es jedenfalls mal gewandert ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jaa, wirklich toll. Echt, "vergissdeinnicht" ist vergleichbar? Ich liebäugle schon mit dem Buch und habe mir genau das erhofft, weil sich die Inhaltsangabe ein wenig ähnlich anhört. Dann bin ich mal gespannt auf deine abschließende Meinung und werde es mir vielleicht auch mal kaufen.

      "Forbidden" fand ich in der Hinsicht auch erstaunlich. Ich war erst richtig skeptisch, ob ich den Konflikt darin überhaupt würde nachvollziehen können, aber nach der Lektüre war ich total baff. Man wird selbst irgendwie vorgeführt und realisiert, wie festgefahren die Meinung an manchen Stellen ist, an denen sie es nicht sein dürfte.
      Sie sind definitiv seltener, aber, wie du sagst, auch einprägsamer.

      "Das Ende von Alice" kommt mir nicht bekannt vor, ich werd's mir aber mal anschauen. Danke für den Tipp und allgemein die Darlegung deiner Meinung zu dem Thema :D

      Löschen
  14. Wow, was für einen schönen Blog du hast! *__* Dieser Beitrag ist wundervoll geschrieben :) Ich selbst habe kaum kopflastige Bücher gelesen, und ich weiß auch nicht warum. Eigentlich mag ich so etwas auch total :)
    Zurzeit fällt mir nur "Forbidden" ein, dass mich richtig nachdenklich gestimmt hat. Auch der Thriller "Die Saat" hat dies manchmal geschafft.

    Liebe Grüße^^

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Merci :D Es freut mich riesig, dass es dir hier gefällt und du gleich Leserin geworden bist :D
      "Forbidden" ist wirklich ein beeindruckendes Buch, da kann ich dir nur zustimmen.
      Liebe Grüße

      Löschen
  15. Schau mal, http://booksaweek.blogspot.de/2012/04/bucher-fur-kopf-herz-und-bauch.html

    Du hast mich dazu inspiriert!!!!
    Liebe Grüße
    Jessi

    AntwortenLöschen