Buchgeschichten...

captain cow | Dienstag, 28. Februar 2012 | / |
... oder auch: Wie man Leuten beim Buchkauf eine zusätzliche Freude macht.
Es war so: Madame hat den letzten Schultag (im vergangenen Sommer) hinter sich und kommt nach Hause. Dort liegt ein Buch auf ihrem Platz, eins, das sie sich schon länger gewünscht hat. "Paper Towns" von John Green ist es - mit dem schöneren Cover, nicht das komische Mädchengesicht, sondern der Pin auf der Landkarte. Madame freut sich. Das Buchgeschenk kommt von ihrem Vater, das weiß sie, und sie rennt zu ihm, um sich zu bedanken. Doch - aha - irgendetwas fällt aus dem Buch raus.
Bei genauerem Hinsehen bemerkt Madame, dass es sich dabei um einen Zettel handelt. Mehrmals zusammengefaltet... eine in orange geschriebene Botschaft auf liniertem Schulpapier!


Ein Lächeln breitet sich auf Madames Gesicht aus und sie quietscht einmal auf. Na, da soll noch mal einer sagen, dass Bücherwürmer einsame Menschen sind... Hah! Und bei einem E-Book wäre so etwas auch nicht passiert. Beim online bestellen auch nicht. Da lobt sich Madame doch das gute, alte, im Buchladen gekaufte Buch. Und die tolle Fangemeinde, die John und Hank Green im Internet und durch John Greens Bücher aufgebaut haben. Dafür muss man diesen tollen Autor doch einfach schätzen...

Kommentare:

  1. wie cool ist denn das? :D oh, ich will auch sowas finden :D zumal ich heute zufällig dran gedacht hab, dass ich das buch mal bald lesen sollte!

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    1. Hihi, was'n Zufall :D
      Hattest du nicht auch in "Die Frau des Zeitreisenden" aus der Bibo so ne coole Sache drin? :D

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    2. ja, dort hatte ein paar was reingeschrieben und tim und ich dann auch :D :D ich warte immer noch, dass es das wieder mal dort gibt, damit ich reingucken kann, ob es vielleicht inzwischen mehr einträge gibt :D

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  2. Wie cool :D
    Ich hab auch so ein Zettel in einem ausgeliehen Bibliotheksbuch gefunden! Vielleicht sollte ich doch mal auf die angegebenen Adressen schauen ^^

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    1. Aw, echt? Wie cool :D Was war das denn für ein Buch?

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    2. John Green (natürlich xD) - Looking for Alaska. Hat sich einfach so zwischen den Seiten versteckt! (:
      Bei mir stand außerdem noch nerdfighters.com darauf.

      Bibobücher sind immer so aufregend! :D

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  3. NERDIFGHTERIA, wir haben Leben auf der Erde gefunden :']
    Ich wusste nicht, dass du ein John & Hank Fan bist, ich liebe die beiden, obwohl ich von John noch keines der Bücher gelesen habe (Phobie, neue Bücher zu kaufen, ich warte immer auf Mangelexemplare ^^")
    Mensch, jetzt mag ich dich noch mehr, kaum möglich!
    Don't forget to be awesome!
    :}

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    1. YEEH, DFTBA!
      Doch doch, ich find die beiden echt cool. Nach ner Weile krieg ich von den Vlogs zwar Kopfschmerzen, weil die immer so schnell reden, aber ansonsten sind sie echt cool :D Die beiden Bücher, die ich von John Green kenne, kann ich aber nur empfehlen - insbesondere "Paper Towns".
      Hihi, danke :D Das kann ich nur zurückgeben! Nerdfighter sind eben einfach cool :D

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  4. Aaaawww, wie super! So ne tolle Idee.
    DFTBA :D

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  5. Wenn ich mal kurz was sagen darf: Ich kann verstehen, warum die offensichtlich eine starke Abneigung gegen E-Books verspürst. Ich bewundere dich dafür, dass du zu deinen alten Wurzeln stehst.
    Was ich aber irritierend finde ist, dass du in E-Books permanent negative Punkte siehst. Es ist dasselbe wie mit Facebook, wenn ich mal ein Beispiel her nehmen darf. Ein paar melden sich ab, weil sie sich für zu erwachsen halten, als dass sie ihre sozialen Verknüpfungen online pflegen. Lass mich dir aber als eine erfahrene Mitarbeiterin in der Werbung und des Social Media sagen, dass Facebook ein fester Bestandteil unserer modernen Gesellschaft und Kultur ist. Diese abzulehnen, bedeutet die Zukunft abzulehnen, denn mittlerweile arbeitet die Werbung stark mit Facebook zusammen und JEDE Kampagne die wir machen, ob ein Banner oder eine internationale Kampagne die Menschen verbinden soll (Social Media eben, davon lebe ich), wird SOFORT (unter anderem) mit Facebook verknüpft. Was hat jetzt dieser Vergleich mit Büchern und E-Books zu tun? E-Books sind im theoretisch keine Bücher. Sie sind ein ANDERES Medium, neben den Büchern, um Geschichten in die Welt hinaus zu verstreuen. Es ist eigentlich sinnlos diese beiden völlig verschiedenen Medien miteinander zu vergleichen, denn das eine wird das andere nie und nimmer ersetzen können und das wird es auch nie. Es ist kindisch und intolerant E-Books zu verleugnen, denn genauso wie Bücher können sie sehr wohl Menschen verbinden: DURCH DAS LESEN und dem Austausch von Gedanken.

    Ich will niemandem hier vorschreiben was er denken oder fühlen soll, der freie Will ist ein Geschenk auf das jeder einen angeborene Anspruch hat. Aber man sollte wenigstens nachdenken und ein paar Jahre kontrollieren, oder wenigstens intensive Monate, bevor man sich der Zukunft verschließt.

    Ich persönlich bleibe für immer eine Buch-Liebhaberin. Aber E-Books sind eine großartige Erfindung, um besser und schneller Geschichten zu verbreiten und DAS, liebste Habbo, ist wichtiger als alles andere in der Literatur.

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    1. Was wichtig in der Literatur ist, sollte ebenfalls jeder für sich entscheiden können. Und ob schnelleres Geschichtenverbreiten nun dazu zählt, ist auch so eine Sache. Das sehe ich nämlich nicht unbedingt so. Und natürlich haben eBooks ihre Vorteil, das will ich auch gar nicht leugnen. Sie sind platzsparend, Papiersparend - haben integrierte Wörterbücher, usw.
      Aber vergleichen kann man beide Medien schon. Weil das eine Medium das andere verdrängen kann. Weil eBooks sich fast nur im Internet kaufen lassen und davon Großkonzerne wie Amazon profitieren, während kleine Buchläden immer rarer werden. Das ist das schlimme an eBooks! Wer das Geld mit ihnen verdient und wer dadurch zerstört wird!
      Du kannst mich gern als kindisch und intolerant bezeichnen, zumal ich auch kein großer Fan von Facebook bin, obwohl ich es besitze. Vielleicht kommen wir da aus zwei verschiedenen Denkrichtungen - das Verbinden vieler Leute im Internet finde ich toll. Aber komplette Vernetzung - nein, das ist nichts für mich. Aber gut, im Grunde genommen sollte jeder selbst zusehen, was er mit eBooks anfangen kann und was nicht. Ich bin davon jedenfalls kein Freund.

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    2. Bitte sei mir nicht böse wenn ich sage: Dass kleine Buchläden nicht wegen der Erschaffung von E-Books ausgelöscht werden, sondern von den großen Buchläden wie Thalia und das sage ich nicht wegen dem Film mit Tom Hanks. Es ist einfach so: Der größere frisst den kleineren auf und außerdem ist der Verkauf von E-Books bei weitem nicht so ausreichend wie der von Büchern. Das ist so, als ob du digitale Illustrationen hasst und abschaffen willst, weil du traditionelle Illustrationen besser findest (Bleistift, Stifte, Acryl, bla bla). Es ist GENAU dasselbe. Die beiden haben eines gemeinsam: Die Kunst. Und E-Books und Bücher haben ebenfalls eines gemeinsam: Das lesen. Es kommt nicht darauf an, was besser ist oder was besser oder schlechter verkauft ist. Tatsache ist, dass man nicht elektronischen Medien die Schuld geben kann, wenn hier und dort kleinere Konzerne absterben, denn die sterben schon seit Jahrhunderten ab, so war es schon immer und das wird nie aufhören. Natürlich wird die Sache in 100 oder 200 Jahren anders aussehen, oder erst in 2000 Jahren, wenn wir in Luftschiffen herum fliegen. Dann erst sehe ich, dass unser ganzer Leben komplett digitalisiert wird, wie alles im Leben.

      Tut mir Leid Habbo, aber das ist die Zukunft. Komplette Vernetzung unserer Gesellschaft. Das ist unaufhaltsam und das ist Tatsache. Ob man das gut oder schlecht findet, ist eine andere, Ja. Aber worauf ich ursprünglich hinaus wollte war, dass ich als Buch-liebender Mensch der aber ein offenes Auge für die zukünftige Digitalisierung hat, deine ART wie du zu E-Books stehst, nicht in Ordnung.

      Ich meine, es ist voll süß wie du davon schwärmst, und die Geschichte mit dem kleinen Zettel ist entzückend! Und eigentlich regt mich auch nicht die unterschwellige Beleidigung im Satz danach, bezüglich E-Books auf, sondern einfach nur dass du permanent darauf eingehen musst, wie schlecht E-Books doch sind. Ich meine was willst du jetzt machen? Weiter alles beleidigen was digitalisiert wird und gemütlich in deinem Zimmer sitzen, während die kleinen Buchkonzerne absterben? Wenn du das wirklich nicht okay findest, dann geh raus, tu was, mach eine online Petition, mach irgendwas, aber ständiges Gejammer ist echt nicht nötig. Meines ja auch nicht, aber nach diesem Beitrag, habe ich etwas Respekt vor dir verloren und wahrscheinlich geht dir das am Arsch vorbei, was okay ist. Wir waren ja sowieso nie Freunde.

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    3. Natürlich sind große Buchladenketten wie Thalia auch stark daran schuld. Aber auch die Popularität von eBooks tut nicht gerade etwas dagegen. Und was die Bücher anbetrifft: Ich glaube, wir reden hier von zwei verschiedenen Sachen. Natürlich kann man beides lesen, aber das Medium Buch hat einfach andere Eigenschaften als das Medium eBook. Bestimmte Sachen gehen bei eBooks verloren, bestimmte werden dazugewonnen.

      Ehrlich gesagt diskutiere ich gerne, aber deine Art und Weise kommt mir etwas herablassend vor. Mir ist klar, dass Digitalisierung die Zukunft ist, dabei brauche ich dich nicht, um mir das klarzumachen. Aber ich kann trotzdem etwas dagegen haben und mich trotzdem dagegen äußern. Schließlich leben wir noch immer in einem Rechtsstaat, in dem so etwas erlaubt ist. Das heißt auch, dass du deine Meinung äußern kannst und wenn du digitale Medien verteidigst, ist das auch vollkommen okay. Aber die Art und Weise finde ich ehrlich gesagt ziemlich daneben.
      Ob du das süß findest und entzückt darüber bist - das tut an dem Punkt nichts zur Sache, weil das deinen Beitrag so klingen lässt, als würdest du auf mich herabsehen, verstehst du? Das ist eigentlich eher der Grund, warum es mir am Arsch vorbei geht, wie du so schön sagst. Ich diskutiere echt gerne über so etwas, aber nicht auf die Art.

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